Der Spiegel lehrt uns mal wieder die Zusammenhänge der “globalen Marktwirtschaft”
Unter
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,651460,00.html#ref=rss
werden die Praktiken des Fetzentandlers Kik unter die Lupe genommen. Grauslich, und ein guter Grund, seine Kleidung länger zu tragen, zu tauschen oder am Flohmarkt bzw. bei ordentlichen Händlerinnen und Händlern seines Vertrauens zu beziehen, und halt auch einmal ein paar euro mehr hinzulegen. mann muss diesen raubkapitalisten das Handwerk legen. Ein gutes Beispiel dafür liefert die österreichische Gewerkschaft. Im sinne der Internationalen Solitarität wäre es angemessen, auch für Zulieferbetriebe von der EU kontrollierte Mindeststandards festzulegen.
Nun ein anderes Thema:
Morgen Sind Wahlen in Oberösterreich (und Deutschland). Ich wünsche Rudi Anschober und seinem Team alles Gute. Schade, dass ihr euch für einen persönlichkeitswahlkampf entschieden habt, auch wenn Herr Anschober ein angenehmer Zeitgenosse ist. Keine/R weiss so viel wie alle, und die weibliche Seite des Wahlkampfes ist so medial wieder einmal nicht aufgenommen worden. Die Proschüren allerdings waren gut. Für die Zukunft würde ich mir wünschen, diesen oberösterreichischen Weg weiter zu gehn, und nicht nur zu einer Interessensvertretung für Bobos zu werden, was ich bei den Bundesgrünen stark befürchte.
Zum Abschluss noch ein Kommentar der Linz09 Wahlbeobachter, die in meinen Augen den IST-Zustand recht gut beschreiben /besprechen
http://www.linz09.at/sixcms/media.php4974/Audio_20090923_KeplerSalon_Klein.mp3
Na dann. Und würden wir Menschen, die schon jahrelang hier leben und unser Land mitgestalten einfach einbürgern, dann hätten wir weniger Probleme mit MigrantInnen. Und um einmal was anderes nicht ausser Acht zu lassen: Ich hatte noch gar keine. Vielleicht ist es einfach so: Wie man in den Wald schreit, so kommts zurück. Und wahnsinnige gibts überall. Sicher auch unter den Zuagroastn (zugewanderten, zu uns gewanderten). Die vielleicht aus Gründen wie den oben geschilderten zu uns kamen, um ein besseres Leben zu finden.
Schade, dass die Piraten hier in Oberösterreich nicht kandidierten. Wie wäre dass, wenn man dem braunen Rand sämtliche Studien die auf positive Zusammenhänge zwischen Zuwanderung und Alltagsleben verweisen auf den Tisch legen könnte, weil sie frei zugänglich sind? Und auch jene, die einen negativen zusammenhang finden. Es könnte die Disskussion um das zusammenleben erheblich weiter und in die Breite bringen als dieser Wahlkampf es tat.
